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Aktuelles

Altes Wasserwerk Friedrichshagen

 Außenansicht des Alten Wasserwerks | © Berliner Wasserbetriebe, Joachim Donath
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Als das Wasserwerk in Friedrichshagen 1893 in Betrieb ging, war es die größte und modernste Anlage dieser Art in Europa. Der Bau war notwendig, weil die Spree durch die Industrialisierung Berlins verunreinigt war und nicht länger als Trinkwasserquelle für die wachsende Metropole genutzt werden konnte. Der Müggelsee lag weit genug vor der Stadt, um sauberes Wasser gewinnen zu können. Ingenieur und erster Direktor der Anlage war Henry Gill.
Nach der Errichtung neuer Grundwasserwerke wurden die historischen Anlagen außer Dienst genommen und seit 1987 als Museum genutzt. Die Führungen durch das technische Denkmal geben einen Einblick in die spannende Geschichte der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Berlins. Wenn eine der Verbundkolbendampfmaschinen im Schaubetrieb schnauft, ahnt man, dass die Förderung und Aufbereitung des Wassers einstmals mit beschwerlicher Arbeit verbunden war. Das Gelände des Alten Wasserwerks ist nur im Rahmen von geführten Rundgängen besuchbar.

Kontakt

Müggelseedamm 307 | 12587 Berlin
030/86 44 63 93

Öffnungszeiten

s. Führungen

Führung

Di. 10:00, Fr. 13:00, jeden 1. Sa. im Monat 10:00 | Anmeldung erforderlich

Eintritt

kostenfrei

Barrierefreiheit

Führung nicht barrierefrei

Angebote für Kinder

Führungen für Schulklassen

ÖPNV

Tram: 60 (Haltestelle Altes Wasserwerk)

Weitere Informationen

Schaubetrieb Dampfmaschine Fr., Sa., So. 11.30 und 13.30 Uhr

Tickets Ständige Ausstellung nur vor Ort

Tickets Führung im Vorverkauf, vor Ort ggf. nur Restkarten für die Führung erhältlich.


Deutsches Technikmuseum

Der Ringlokschuppen im Museumspark  | © SDTB, Joerg F. Mueller
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Dieselloks und Dampfmaschinen, Segelschiffe und Windmühlen, das erste Unterseekabel und der erste Computer der Welt – ein Besuch im Deutschen Technikmuseum ist eine erlebnisreiche Entdeckungsreise durch die Kulturgeschichte der Technik. Auf 26.500 m2 werden hier die Bezüge der Technik zur Alltagskultur greifbar. Tägliche Vorführungen und Besucheraktivitäten locken Gäste aus aller Welt. Das benachbarte Science Center Spectrum bietet 150 Mitmach-Experimente.
Der große Museumspark mit Wind- und Wassermühlen, Schmiede und Brauerei ist eine Naturoase in der Großstadt. Überwachsene Gleisanlagen und Bahnsteigkanten, zwei Ringlokschuppen und die Ladestraße des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs zeugen von der bewegten Vergangenheit des Museumsgeländes. Das Areal gehörte einst zu einem der größten und betriebsamsten Eisenbahnknoten Berlins. Die zeitgenössische Architektur des Neubaus fügt sich mit dem gewachsenen historischen Gelände zu einer spannungsvollen Einheit.

Kontakt

Trebbiner Straße 9 | 10963 Berlin
030/9 02 54-0

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 9.00-17.30 Uhr
Samstag und Sonntag: 10.00-18.00 Uhr
Montag geschlossen

Führung

Sa., So. und mit Anmeldung | täglich Vorführungen

Eintritt

8€ |ermäßigt 4€
Kinder bis 6 Jahre frei

Angebote für Kinder

Führungen, Workshops, Ferienprogramme, Geburtstagsfeiern, Programme für Kita-Gruppen und Schulklassen, u. a.

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

U-Bahn: U1, U3, U7 (Haltestelle Möckernbrücke), U1, U2, U3 (Haltestelle Gleisdreieck)
S-Bahn: S1, S2, S25, S26 (Haltestelle Anhalter Bahnhof)


Energie-Museum Berlin

 Erregermaschine der AEG | © Energie-Museum Berlin
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Antworten auf Fragen rund um das Thema Stromerzeugung und -verteilung erhalten die Besucher im Energie-Museum Berlin. Das Museum selbst ist ein Zeugnis der facettenreichen Geschichte der öffentlichen Elektrizitätsversorgung der Stadt.
Anfang des 20. Jahrhunderts begann die damals eigenständige Gemeinde Steglitz mit dem Bau von kommunalen Versorgungseinrichtungen. Ein Kraftwerk lieferte ab 1911 u.a. Strom für die Straßenbahn und eine Eisfabrik. Nach der Eingemeindung zu Groß- Berlin 1920 wurde das Kraftwerk von der Berliner Städtischen Elektrizitätswerke Aktien-Gesellschaft (BEWAG) übernommen. Die Teilung der Stadt nach 1945 machte ab 1952 aus West-Berlin eine „Strominsel“. Am Standort Steglitz entstand im Januar 1987 die weltweit größte Batteriespeicheranlage mit einer Sofortreserve von 17 MW. Nach dem Anschluss des West-Berliner Netzes ans westeuropäische Verbundnetz 1994 erhielt deren Gebäude ab 2001 eine neue Funktion als Energie-Museum. Mit profunder Fachkenntnis präsentieren die ehrenamtlichen Mitarbeiter spannende Geschichten zu über 5.000 Objekten.

Kontakt

Teltowkanalstraße 9 | 12447 Berlin

Öffnungszeiten

im Rahmen einer Führung und an Aktionstagen zugänglich

Führung

nach Vereinbarung über Kontaktformular auf der Website oder per E-Mail

Expressführung: i.d.R. letzter Sa. im Monat, 11:00–12:00 (ohne Voranmeldung)

Eintritt

frei, Spenden sind willkommen

Angebote für Kinder

Führungen für Schulklassen

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

Bus: 186, 283 (Haltestelle Teltowkanalstr.), 380 (Haltestelle Mozartstr.)


Flughafen Tempelhof

 Blick vom Vorfeld auf den Mittelteil des Flughafengebäudes | © Tempelhof Projekt GmbH
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Der Flughafen Tempelhof soll zu einem neuen Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft werden. Die Führungen durch das größte Baudenkmal Europas zählen für viele zu den Highlights ihres Berlinbesuchs.
Bereits 1909 kreiste der LZ 6 von Ferdinand Graf von Zeppelin über dem Tempelhofer Feld. Die ersten Flughafengebäude wurden 1923 errichtet. Ab 1936 wurde unter den Nationalsozialisten mit dem monumentalen Bau des neuen Flughafens begonnen, der nie fertiggestellt wurde. Am Rande des Flugfelds entstand ein Barackenlager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus den besetzten Ländern. Im April 1945 nahm die sowjetische Armee den Flughafen ein und übergab ihn im Juli an die US-Amerikaner. Die Luftbrücke 1948/49 hat den Flughafen weltberühmt gemacht, während der deutschen Teilung wurde er für viele Menschen zu einem Symbol für Hoffnung und Freiheit. Der zivile Luftverkehr begann 1951 und wurde im Oktober 2008 eingestellt.

Kontakt

Tempelhofer Damm 9 | 12101 Berlin (ehem. GAT-Bereich)
030/2 00 03 74 41

ACHTUNG: ab September CHECK IN am Platz der Luftbrücke 4–6 | 12101 Berlin

Öffnungszeiten

Flughafengebäude: nur im Rahmen von Führung zugänglich

Führung

täglich | Gruppen auf Anfrage

Eintritt

Flugfeld frei
Führung 15€ | Ermäßigungen

Angebote für Kinder

Kinder können in Begleitung eines Erwachsenen an der Führung teilnehmen.
Führungen für Kinder und Schulklassen auf Anfrage

Barrierefreiheit

derzeit keine barrierefreien Touren möglich

ÖPNV

U-Bahn: U6 (Haltestellen Paradestraße o. Platz der Luftbrücke)
Bus: 104, 248 (Haltestelle Platz der Luftbrücke)

Weitere Informationen

English Guided Tours | Weitere Fremdsprachen auf Anfrage


Gasometer Fichtestraße (Fichtebunker)

Die Außenfassade des ehemaligen Steingasometers hat sich fast unverändert erhalten. | © Berliner Unterwelten e.V., Holger Happel
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In der Fichtestraße behauptet ein Koloss seinen Platz. Äußerlich scheint der einzige erhaltene Steingasometer Berlins fast unverändert. Die Führung durch das Innere wird jedoch zu einer Reise durch 130 Jahre Stadtgeschichte.
Als Speicheranlage für das sogenannte Leuchtgas der Straßenlaternen wurde der Gasometer 1883/84 erbaut und war bis in die 1930er Jahre in Betrieb. Ende 1940 wurde er zu einem Großbunker ausgebaut. Mütter, die in kriegswichtiger Produktion beschäftigt waren, sollten mit ihren Kindern hier Zuflucht finden. Nach dem Krieg bot der Bunker bis in die 1950er Jahre durchziehenden Flüchtlingen einen Schlafplatz, diente als Altenheim und Obdachlosenasyl. Anschließend wurde der Gasometer als Lager des West-Berliner Senates für einen Notvorrat an Konserven und Hygieneartikeln genutzt. Seit 2008 führt der Berliner Unterwelten e.V. durch den „Geschichtsspeicher“.

Kontakt

Fichtestraße 6 | 10967 Berlin
030/49 91 05-18

Öffnungszeiten

nur im Rahmen einer Führung zugänglich

Führung

Jan.–Jun./Sept.–Dez.: Do. 16 u.18:00, Sa. u. So. 12 u. 14:00
Jul./Aug.: tgl. 12, 14, 16:00, Do. auch 18:00 außer 15./16.6.2019 | an Feiertagen ggf. abweichend

Eintritt

12 € (zzgl. VVK) | Ermäßigungen
Die öffentlichen Führungen sind nicht für Kinder unter 7 Jahren geeignet.

Angebote für Kinder

Kinderführungen auf Anfrage buchbar

Barrierefreiheit

nicht barrierefrei zugänglich

ÖPNV

U-Bahn: U7 (Haltestelle Südstern)
Bus: M41 (Haltestelle Körtestraße)

Weitere Informationen

Öffentliche Führung nicht für Kinder unter 7 Jahren | warme Kleidung empfohlen, festes Schuhwerk wird vorausgesetzt


Museum für Kommunikation Berlin

Fassade des 1898 als Postmuseum errichteten Gebäudes | © Museum für Kommunikation, Michael Ehrhart
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Vom Schwirrholz über Rauch- und Morsezeichen zum Smartphone: Kommunikation prägte schon immer das Leben der Menschen. Das Museum für Kommunikation Berlin beschreibt die spannende Entwicklung der Medien, zeigt Geschichte und Zukunftsperspektiven der Informationsgesellschaft und macht den abstrakten Begriff der Kommunikation erleb- und begreifbar. Als erstes Postmuseum der Welt wurde das Museum 1872 auf Anregung des damaligen Generalpostmeisters Heinrich von Stephan gegründet. Die klassische Sammlung historischer Objekte enthält kostbare Exponate, allen voran die Blaue Mauritius und das erste Telefon der Welt von Philipp Reis.
Heute ist der Museumsbau von 1898 selbst das größte Objekt. In ihm ist Interaktion ausdrücklich erwünscht – etwa beim Versenden von Briefen über eine Rohrpostanlage, im FREIRAUM mit seinem Green-Screen-Studio oder im beeindruckenden Lichthof, wo freundliche Roboter die Gäste begrüßen.

Kontakt

Leipziger Straße 16 | 10117 Berlin-Mitte
030/20 29 40

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten werktags: Di. 9:00–20:00 | Mi.–Fr. 9:00–17:00
Öffnungszeiten Sa./So./Feiertag: 10:00–18:00 | geschl. am 24., 25. u. 31.12.

Führung

jeden Sonntag und mit Anmeldung

Eintritt

Erwachsene 6 € | Ermäßigungen
bis einschl. 17 Jahre frei

Angebote für Kinder

Workshops, Geburtstage, Ferienprogramme u.a.

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

U-Bahn: U2 (Haltestelle Mohrenstraße o. Stadtmitte), U6 (Haltestelle Stadtmitte)
Bus: M48, 265 (Haltestelle U Stadtmitte/Leipziger Straße), 200 (Haltestelle Mohrenstraße)


Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e.V.

 Blick in das Maschinenhaus des alten Wasserwerks | © Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e.V., Oliver Mann
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Mitten in grüner Idylle ist am Ufer des Teufelssees das älteste erhaltene Wasserwerk Berlins zu finden. Ab 1852 war in Berlin eine zentrale Wasserversorgung eingeführt worden. Zuvor wurde die Stadt aus rund 5.600 Brunnen versorgt. Ab 1872 wurden vom Wasserwerk Grunewald aus die Villensiedlung im Westend in Berlin-Charlottenburg, später auch Haushalte in Zehlendorf und Neukölln versorgt.
Öffentlicher Protest verhinderte den Abriss, als das Wasserwerk 1969 vom Netz ging. Aus dem Wasserwerk wurde das Ökowerk, das zu Mitmachaktionen, Vorträgen, in Themengärten und vielen weiteren Angeboten rund um den Umweltschutz einlädt. Das Gebäudeensemble mit Maschinenhaus, Filterhallen, Rieselergebäude und 50 Meter hohem Schornstein wurde restauriert und enthält noch heute wesentliche Teile der technischen Ausstattung. Im Infozentrum Wasserleben können Besucher selbst mit dem kühlen Nass experimentieren. Die historischen Gebäude und Maschinen können bei Führungen besichtigt werden.

Kontakt

Teufelsseechaussee 22 | 14193 Berlin
030/3 00 00 50

Öffnungszeiten

Sommer:
Dienstag – Sonntag: 09.00 – 18.00 Uhr

Winter:
Dienstag – Sonntag: 10.00 – 16.00 Uhr

Führung

zum Wasserwerk und weiteren Themen | Termine siehe Website

Eintritt

Gelände frei
Infozentrum Wasserleben 2,50€ | ermäßigt 1€

Angebote für Kinder

Schulprogramm, Kindergeburtstage, Ferienprogramme, u.a.

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

S-Bahn: S3, S9 (Haltestelle Heerstraße), S7 (Haltestelle Grunewald)
Bus: M19, 186, 349 (Haltestelle Grunewald) | von dort je 20 Minuten Fußweg


U-Bahn-Museum Berlin

Das elektromechanische Stellwerk war das größte seiner Art in Europa. © U-Bahn-Museum, Jörg Pawlitzke
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Eine Großstadt ist ohne einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr nicht denkbar. Die erste elektrische Straßenbahn der Welt brachte Siemens im damaligen Berliner Vorort Lichterfelde auf die Schienen. Um die voller werdenden Straßen nicht noch mehr zu belasten, waren weitere innovative Ideen gefragt. So lag es nahe, die Straßenbahn einfach unter die Erde oder auf Stelzen über die Straße zu verlegen. Die Idee zur Berliner U-Bahn, der ersten Deutschlands und einer der frühesten der Welt, war geboren.
Mit vielen Exponaten repräsentiert das Museum die mehr als 100-jährige Geschichte der Berliner U-Bahn. In den Ausstellungsräumen im historischen Stellwerk des U-Bahnhofs Olympia- Stadion wird ein Überblick über viele technische Abläufe des U-Bahnbetriebs und ihre Entwicklungen gegeben. Bei vielen Ausstellungsstücken lässt sich die Bedienung anschaulich demonstrieren. Die historische Fahrzeugsammlung, die nicht Bestandteil der Ausstellung ist, kann mehrmals im Jahr bei Sonderfahrten erlebt werden.

Kontakt

Rossiter Platz 1 | 14052 Berlin

Öffnungszeiten

2. Samstag des Monats | 10:30–16:00

Führung

auf Anfrage | 030/25 62 71 71

Eintritt

Erwachsene 2€ | Kinder 1€

Angebote für Kinder

Führungen für Kindergärten und Schulklassen

Barrierefreiheit

nicht barrierefrei; Zugang über das Treppenhaus

ÖPNV

U-Bahn: U2 (Haltestelle Olympia-Stadion | Zugang von der
Bahnhofshalle)



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