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Aktuelles

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Blick auf „Baracke 13“ | © Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit,
Foto: Matthias Steffen
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Rund 13 Millionen Menschen aus fast ganz Europa wurden während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime in das Deutsche Reich verschleppt und zur Arbeit gezwungen. In Berlin existierten mehr als 3.000 Sammelunterkünfte für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. In dem einzigen weitgehend erhaltenen Lager im Stadtteil Schöneweide waren über 400 ehemalige italienische Militärinternierte untergebracht, sowie verschleppte Zivilisten aus verschiedenen Ländern und in den letzten Kriegsmonaten etwa 200 polnische Frauen aus dem KZ Sachsenhausen. Alle mussten auf Baustellen und in umliegenden Fabriken für die Rüstung arbeiten.
Nach dem Krieg wurden die Baracken als Papierlager für die Sowjetische Militäradministration und für zivile Zwecke genutzt. 2006 wurde auf einem Teil des heute denkmalgeschützten Geländes das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit eröffnet. Neben Ausstellungen sind hier ein Archiv, eine Bibliothek, Angebote der historisch-politischen Bildungsarbeit und eine internationale Jugendbegegnungsstätte zu finden.

Kontakt

Britzer Str. 5 | 12439 Berlin

030/63 90 28 80

Öffnungszeiten

Di.–So. 10:00–18:00 | April bis Okt.: auch Do. 10:00–20:00

Führung

jeden 1.u.3. So. im Monat, 15:00 und nach Vereinbarung |kostenfrei

Eintritt

frei

Angebote für Kinder
Barrierefreiheit

ja

ÖPNV

S-Bahn: S8, S9, S45, S46, S47 (Haltestelle Schöneweide) |
Bus: 165 (Haltestelle Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit)


Flughafen Tempelhof

 Blick vom Vorfeld auf den Mittelteil des Flughafengebäudes | © Tempelhof Projekt GmbH
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Der ehemalige Flughafen Tempelhof soll zu einem neuen Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft werden. Die Führungen durch das größte Baudenkmal Europas zählen für viele zu den Highlights ihres Berlinbesuchs.
Bereits 1909 kreiste der LZ 6 von Ferdinand Graf von Zeppelin über dem Tempelhofer Feld. Die ersten Flughafengebäude wurden 1923 errichtet. Ab 1936 wurde unter den Nationalsozialisten
mit dem monumentalen Bau des neuen Flughafens begonnen, der nie fertiggestellt wurde. Am Rande des Flugfelds entstand ein Barackenlager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus den besetzten Ländern. Im April 1945 nahm die sowjetische Armee den Flughafen ein und übergab ihn im Juli an die US-Amerikaner. Die Luftbrücke 1948/49 hat den Flughafen weltberühmt gemacht, während der deutschen Teilung wurde er für viele Menschen zu einem Symbol für Hoffnung und Freiheit. Der zivile Luftverkehr begann 1951 und wurde im Oktober 2008 eingestellt.

Kontakt

Tempelhofer Damm 1 – 7 | 12101 Berlin (ehem. GAT-Bereich)
030/2 00 03 74 41

Öffnungszeiten

Flughafengebäude: nur im Rahmen von Führung zugänglich

Führung

täglich | Gruppen auf Anfrage

Eintritt

Flugfeld frei
Führung 15€ | Ermäßigungen

Angebote für Kinder

Kinder können in Begleitung eines Erwachsenen an der Führung teilnehmen.
Führungen für Kinder und Schulklassen auf Anfrage.

Barrierefreiheit

derzeit keine barrierefreien Touren möglich

ÖPNV

U-Bahn: U6 (Haltestellen Paradestraße o. Platz der Luftbrücke)
Bus: 104, 248 (Haltestelle Platz der Luftbrücke)

Weitere Informationen

English Guided Tours | Weitere Fremdsprachen auf Anfrage


Gasometer Fichtestraße (Fichtebunker)

Die Außenfassade des ehemaligen Steingasometers hat sich fast unverändert erhalten. | © Berliner Unterwelten e.V., Holger Happel
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In der Fichtestraße behauptet ein Koloss seinen Platz. Äußerlich scheint der einzige erhaltene Steingasometer Berlins fast unverändert. Die Führung durch das Innere wird jedoch zu einer Reise durch 130 Jahre Stadtgeschichte.
Als Speicheranlage für das sogenannte Leuchtgas der Straßenlaternen wurde der Gasometer 1883/84 erbaut und war bis in die 1930er Jahre in Betrieb. Ende 1940 wurde er zu einem Großbunker ausgebaut. Mütter, die in kriegswichtiger Produktion beschäftigt waren, sollten mit ihren Kindern hier Zuflucht finden.
Nach dem Krieg bot der Bunker bis in die 1950er Jahre durchziehenden Flüchtlingen einen Schlafplatz, diente als Altenheim und Obdachlosenasyl. Anschließend wurde der Gasometer als Lager des West-Berliner Senates für einen Notvorrat an Konserven und Hygieneartikeln genutzt. Seit 2008 führt der Berliner Unterwelten e.V. durch den „Geschichtsspeicher“.

Kontakt

Fichtestraße 6 | 10967 Berlin
030/49 91 05-18

Öffnungszeiten

nur im Rahmen einer Führung zugänglich

Führung

Sa. u. So.: 12:00 und 14:00, Do. 16:00 und 18:00 | an Feiertagen ggf. abweichend

Eintritt

12€ | ermäßigt 10€ (im VVK zzgl. Gebühr)
Die öffentlichen Führungen sind nicht für Kinder unter 7 Jahren geeignet.

Angebote für Kinder

Kinderführungen auf Anfrage buchbar

Barrierefreiheit

nicht barrierefrei zugänglich

ÖPNV

U-Bahn: U7 (Haltestelle Südstern)
Bus: M41 (Haltestelle Körtestraße)

Weitere Informationen

Tickets im Vorverkauf, vor Ort ggf. nur Restkarten



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