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Aktuelles

AEG-Versuchstunnel

Der erste U-Bahntunnel Deutschlands ist nun wieder zugänglich. | © Berliner Unterwelten e.V., Holger Happel
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Ab 1894 errichtete die AEG südlich des Humboldthains eine Großmaschinenfabrik, die unter namhaften Architekten wie Franz Schwechten und Peter Behrens nach und nach zu einer regelrechten Fabrikstadt erweitert wurde. Um die Apparatefabrik an der Ackerstraße anzubinden, baute man einen 295 Meter langen Tunnel, durch den elektrisch angetriebene Züge Arbeiter und Material zwischen beiden Standorten beförderten. Gleichzeitig wollte man beweisen, dass eine unterirdische Röhrenbahn nach Londoner Vorbild auch in Berlin realisierbar wäre.
1984 wurde der AEG-Standort geschlossen und etliche Gebäude abgerissen. In den verbliebenen, denkmalgeschützten Fabrikgebäuden ist heute u.a. ein Gründerzentrum untergebracht. Der Tunnel stand zeitweise unter Wasser und wurde erst durch den Berliner Unterwelten e.V. wieder zugänglich gemacht. Besucher erhalten eine Einführung in die Geschichte des Geländes, bevor sie den „ersten U-Bahntunnel Deutschlands“ erkunden.

Kontakt

Voltastraße 5-6 (Hof neben Treppe 12.1) | 13355 Berlin
030/49 91 05-18

Öffnungszeiten

nur im Rahmen einer Führung zugänglich

Führung

Sa. 11:00 und 13:00 | an Feiertagen ggf. abweichend

Eintritt

12€ (zzgl. VVK)
Führung nicht für Personen unter 14 Jahren

Barrierefreiheit

nicht barrierefrei zugänglich

ÖPNV

U-Bahn: U8 (Haltestelle Voltastraße)

Weitere Informationen

Führung nicht für Personen unter 14 Jahren | warme Kleidung empfohlen, festes Schuhwerk wird vorausgesetzt


BMW Group Werk Berlin

Eingangsbereich des Firmengeländes | © BMW AG, München (Deutschland)
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Berliner Luft füllt BMW Motorradreifen. Hinter einer historischen Backsteinfassade am Juliusturm in Spandau liegt der Geburtsort der BMW Motorräder. Montag bis Freitag öffnen sich die Tore für Besucher, die bei den Werksführungen die Faszination einer hochmodernen Fahrzeugproduktion bei BMW Motorrad erleben. Die Geschichte des Produktionsstandorts geht auf die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. Friedrich Wilhelm I. errichtete eine Gewehr- und Munitionsfabrik für die preußische Armee. Später übernahmen die Brandenburgischen Motoren Werke GmbH (Bramo) das Gelände und fertigten Flugmotoren.
1939 erwarben die Bayerischen Motoren Werke (BMW) das Werk, seit 1949 werden hier BMW Motorradteile produziert. Das erste komplett in Berlin hergestellte BMW Motorrad lief 1969 vom Band. Das Werk wird kontinuierlich modernisiert. Auf ca. 220.000 m² und in teilweise denkmalgeschütztem Gebäudebestand produzieren derzeit ca. 2000 Mitarbeiter bis zu 800 Motorräder täglich. Rund 25 verschiedene Modelle werden zeitgleich gefertigt. So läuft etwa alle 62 Sekunden ein fertiges Motorrad vom Band. 2017 wurden über 150.000 Fahrzeuge produziert.

Kontakt

Am Juliusturm 14-38 | 13599 Berlin
089/38 21 57 50

Öffnungszeiten

nur im Rahmen einer Führung zugänglich

Führung

Mo.-Fr. | ab 14 Jahren | Anmeldung erforderlich

Eintritt

Einzelbesucher ab 8€ | ermäßigt ab 5€ | Gruppentarife

Barrierefreiheit

barrierefreie Führungen nach Anmeldung

ÖPNV

U-Bahn: U7 (Haltestelle Haselhorst)


Deutsches Technikmuseum

Der Ringlokschuppen im Museumspark  | © SDTB, Joerg F. Mueller
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Dieselloks und Dampfmaschinen, Segelschiffe und Windmühlen, das erste Unterseekabel und der erste Computer der Welt – ein Besuch im Deutschen Technikmuseum ist eine erlebnisreiche Entdeckungsreise durch die Kulturgeschichte der Technik. Auf 26.500 m² werden hier die Bezüge der Technik zur Alltagskultur greifbar. Tägliche Vorführungen und Besucheraktivitäten locken Gäste aus aller Welt. Das benachbarte Science Center Spektrum bietet 150 Mitmach-Experimente.
Der große Museumspark mit Wind- und Wassermühlen, Schmiede und Brauerei ist eine Naturoase in der Großstadt. Überwachsene Gleisanlagen und Bahnsteigkanten, zwei Ringlokschuppen und die Ladestraße des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs zeugen von der bewegten Vergangenheit des Museumsgeländes. Das Areal gehörte einst zu einem der größten und betriebsamsten Eisenbahnknoten Berlins. Die zeitgenössische Architektur des Neubaus fügt sich mit dem gewachsenen historischen Gelände zu einer spannungsvollen Einheit.

Kontakt

Trebbiner Straße 9 | 10963 Berlin
030/9 02 54-0

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 9.00-17.30 Uhr
Samstag und Sonntag: 10.00-18.00 Uhr
Montag geschlossen

Führung

Sa., So. und mit Anmeldung | täglich Vorführungen

Eintritt

8€ |ermäßigt 4€
Kinder bis 6 Jahre frei

Angebote für Kinder

Führungen, Workshops, Ferienprogramme, Geburtstagsfeiern, Programme für Kita-Gruppen und Schulklassen, u. a.

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

U-Bahn: U1, U7 (Haltestelle Möckernbrücke), U1, U2 (Haltestelle Gleisdreieck)
S-Bahn: S1, S2, S25, S26 (Haltestelle Anhalter Bahnhof)


Flughafen Tempelhof

 Blick vom Vorfeld auf den Mittelteil des Flughafengebäudes | © Tempelhof Projekt GmbH
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Der ehemalige Flughafen Tempelhof soll zu einem neuen Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft werden. Die Führungen durch das größte Baudenkmal Europas zählen für viele zu den Highlights ihres Berlinbesuchs.
Bereits 1909 kreiste der LZ 6 von Ferdinand Graf von Zeppelin über dem Tempelhofer Feld. Die ersten Flughafengebäude wurden 1923 errichtet. Ab 1936 wurde unter den Nationalsozialisten mit dem monumentalen Bau des neuen Flughafens begonnen, der nie fertiggestellt wurde. Am Rande des Flugfelds entstand ein Barackenlager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus den besetzten Ländern. Im April 1945 nahm die sowjetische Armee den Flughafen ein und übergab ihn im Juli an die US-Amerikaner. Die Luftbrücke 1948/49 hat den Flughafen weltberühmt gemacht, während der deutschen Teilung wurde er für viele Menschen zu einem Symbol für Hoffnung und Freiheit. Der zivile Luftverkehr begann 1951 und wurde im Oktober 2008 eingestellt.

Kontakt

Tempelhofer Damm 1 – 7 | 12101 Berlin (ehem. GAT-Bereich)
030/2 00 03 74 41

Öffnungszeiten

Flughafengebäude: nur im Rahmen von Führung zugänglich

Führung

täglich | Gruppen auf Anfrage

Eintritt

Flugfeld frei
Führung 15€ | Ermäßigungen

Angebote für Kinder

Kinder können in Begleitung eines Erwachsenen an der Führung teilnehmen.
Führungen für Kinder und Schulklassen auf Anfrage.

Barrierefreiheit

derzeit keine barrierefreien Touren möglich

ÖPNV

U-Bahn: U6 (Haltestellen Paradestraße o. Platz der Luftbrücke)
Bus: 104, 248 (Haltestelle Platz der Luftbrücke)

Weitere Informationen

English Guided Tours | Weitere Fremdsprachen auf Anfrage


U-Bahn-Museum Berlin

Das elektromechanische Stellwerk war das größte seiner Art in Europa. © U-Bahn-Museum, Jörg Pawlitzke
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Eine Großstadt ist ohne einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr nicht denkbar. Die erste elektrische Straßenbahn der Welt brachte Siemens im damaligen Berliner Vorort Lichterfelde auf die Schienen. Um die voller werdenden Straßen nicht noch mehr zu belasten, waren weitere innovative Ideen gefragt. So lag es nahe, die Straßenbahn einfach unter die Erde oder auf Stelzen über die Straße zu verlegen. Die Idee zur Berliner U-Bahn, der ersten Deutschlands und einer der frühesten der Welt, war geboren.
Mit vielen Exponaten repräsentiert das Museum die mehr als 100-jährige Geschichte der Berliner U-Bahn. In den Ausstellungsräumen im historischen Stellwerk des U-Bahnhofs Olympia-Stadion wird ein Überblick über viele technische Abläufe des U-Bahnbetriebs und ihre Entwicklung gegeben. Bei vielen Ausstellungsstücken lässt sich die Bedienung anschaulich demonstrieren. Die historische Fahrzeugsammlung, die nicht Bestandteil der Ausstellung ist, kann mehrmals im Jahr bei Sonderfahrten erlebt werden.

Kontakt

Rossiter Platz 1 | 14052 Berlin

Öffnungszeiten

2. Samstag des Monats | 10:30–16:00

Führung

auf Anfrage (030/25 62 71 71)

Eintritt

Erwachsene 2€ | Kinder 1€

Barrierefreiheit

nicht barrierefrei

ÖPNV

U-Bahn: U2 (Haltestelle Olympia-Stadion)



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