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Aktuelles

Deutsches Technikmuseum

Der Ringlokschuppen im Museumspark  | © SDTB, Joerg F. Mueller
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Dieselloks und Dampfmaschinen, Segelschiffe und Windmühlen, das erste Unterseekabel und der erste Computer der Welt – ein Besuch im Deutschen Technikmuseum ist eine erlebnisreiche Entdeckungsreise durch die Kulturgeschichte der Technik. Auf 26.500 m² werden hier die Bezüge der Technik zur Alltagskultur greifbar. Tägliche Vorführungen und Besucheraktivitäten locken Gäste aus aller Welt. Das benachbarte Science Center Spektrum bietet 150 Mitmach-Experimente.
Der große Museumspark mit Wind- und Wassermühlen, Schmiede und Brauerei ist eine Naturoase in der Großstadt. Überwachsene Gleisanlagen und Bahnsteigkanten, zwei Ringlokschuppen und die Ladestraße des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs zeugen von der bewegten Vergangenheit des Museumsgeländes. Das Areal gehörte einst zu einem der größten und betriebsamsten Eisenbahnknoten Berlins. Die zeitgenössische Architektur des Neubaus fügt sich mit dem gewachsenen historischen Gelände zu einer spannungsvollen Einheit.

Kontakt

Trebbiner Straße 9 | 10963 Berlin
030/9 02 54-0

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 9.00-17.30 Uhr
Samstag und Sonntag: 10.00-18.00 Uhr
Montag geschlossen

Führung

Sa., So. und mit Anmeldung | täglich Vorführungen

Eintritt

8€ |ermäßigt 4€
Kinder bis 6 Jahre frei

Angebote für Kinder

Führungen, Workshops, Ferienprogramme, Geburtstagsfeiern, Programme für Kita-Gruppen und Schulklassen, u. a.

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

U-Bahn: U1, U7 (Haltestelle Möckernbrücke), U1, U2 (Haltestelle Gleisdreieck)
S-Bahn: S1, S2, S25, S26 (Haltestelle Anhalter Bahnhof)


Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Blick auf „Baracke 13“ | © Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit,
Foto: Matthias Steffen
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Rund 13 Millionen Menschen aus fast ganz Europa wurden während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime in das Deutsche Reich verschleppt und zur Arbeit gezwungen. In Berlin existierten mehr als 3.000 Sammelunterkünfte für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. In dem einzigen weitgehend erhaltenen Lager im Stadtteil Schöneweide waren über 400 ehemalige italienische Militärinternierte untergebracht, sowie verschleppte Zivilisten aus verschiedenen Ländern und in den letzten Kriegsmonaten etwa 200 polnische Frauen aus dem KZ Sachsenhausen. Alle mussten auf Baustellen und in umliegenden Fabriken für die Rüstung arbeiten.
Nach dem Krieg wurden die Baracken als Papierlager für die Sowjetische Militäradministration und für zivile Zwecke genutzt. 2006 wurde auf einem Teil des heute denkmalgeschützten Geländes das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit eröffnet. Neben Ausstellungen sind hier ein Archiv, eine Bibliothek, Angebote der historisch-politischen Bildungsarbeit und eine internationale Jugendbegegnungsstätte zu finden.

Kontakt

Britzer Str. 5 | 12439 Berlin

030/63 90 28 80

Öffnungszeiten

Di.–So. 10:00–18:00 | April bis Okt.: auch Do. 10:00–20:00

Führung

jeden 1.u.3. So. im Monat, 15:00 und nach Vereinbarung |kostenfrei

Eintritt

frei

Angebote für Kinder
Barrierefreiheit

ja

ÖPNV

S-Bahn: S8, S9, S45, S46, S47 (Haltestelle Schöneweide) |
Bus: 165 (Haltestelle Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit)


Energie-Museum Berlin

Das Museum befindet sich seit 1994 in der weltweit größten Batteriespeicheranlage.  | © Energie-Museum Berlin
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Wie kommt der Strom eigentlich in die Steckdose? Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Stromerzeugung und -verteilung erhalten die Besucher im Energie-Museum Berlin. Das Museum selbst ist ein Zeugnis der facettenreichen Geschichte der öffentlichen Elektrizitätsversorgung der Stadt.
Anfang des 20. Jahrhunderts begann die damals eigenständige Gemeinde Steglitz mit dem Bau von kommunalen Versorgungseinrichtungen. Ein Kraftwerk lieferte ab 1911 u.a. Strom für die Straßenbahn und eine Eisfabrik. Nach der Eingemeindung zu Groß-Berlin 1920 wurde das Kraftwerk von der Berliner Städtischen Elektrizitätswerke Aktien-Gesellschaft (BEWAG) übernommen. Die Teilung der Stadt nach 1945 machte ab 1952 aus West-Berlin eine „Strominsel“. Am Standort Steglitz entstand die weltweit größte Batteriespeicheranlage. Nach dem Anschluss des West-Berliner Netzes ans westeuropäische Verbundnetz 1994 erhielt deren Gebäude ab 2001 eine neue Funktion als Energie-Museum. Mit profunder Fachkenntnis präsentieren die ehrenamtlichen Mitarbeiter spannende Geschichten zu über 5000 Objekten.

Kontakt

Teltowkanalstraße 9 | 12447 Berlin

Öffnungszeiten

nur im Rahmen einer Führung und an Aktionstagen zugänglich

Führung

nach Vereinbarung | Anmeldung per E-Mail

Öffentliche Expressführung zu Highlights des Museum jeweils am letzten Sonnabend des Monats von 11:00 bis 12:00 Uhr | nächster Termin: 28. Oktober 2017

Eintritt

frei, Spende erbeten

Angebote für Kinder

Führungen für Schulklassen

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

Bus: 186, 283 (Haltestelle Teltowkanalstraße)


Gasometer Fichtestraße (Fichtebunker)

Die Außenfassade des ehemaligen Steingasometers hat sich fast unverändert erhalten. | © Berliner Unterwelten e.V., Holger Happel
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In der Fichtestraße behauptet ein Koloss seinen Platz. Äußerlich scheint der einzige erhaltene Steingasometer Berlins fast unverändert. Die Führung durch das Innere wird jedoch zu einer Reise durch 130 Jahre Stadtgeschichte.
Als Speicheranlage für das sogenannte Leuchtgas der Straßenlaternen wurde der Gasometer 1883/84 erbaut und war bis in die 1930er Jahre in Betrieb. Ende 1940 wurde er zu einem Großbunker ausgebaut. Mütter, die in kriegswichtiger Produktion beschäftigt waren, sollten mit ihren Kindern hier Zuflucht finden.
Nach dem Krieg bot der Bunker bis in die 1950er Jahre durchziehenden Flüchtlingen einen Schlafplatz, diente als Altenheim und Obdachlosenasyl. Anschließend wurde der Gasometer als Lager des West-Berliner Senates für einen Notvorrat an Konserven und Hygieneartikeln genutzt. Seit 2008 führt der Berliner Unterwelten e.V. durch den „Geschichtsspeicher“.

Kontakt

Fichtestraße 6 | 10967 Berlin
030/49 91 05-18

Öffnungszeiten

nur im Rahmen einer Führung zugänglich

Führung

Sa. u. So.: 12:00 und 14:00, Do. 16:00 und 18:00 | an Feiertagen ggf. abweichend

Eintritt

12€ | ermäßigt 10€ (im VVK zzgl. Gebühr)
Die öffentlichen Führungen sind nicht für Kinder unter 7 Jahren geeignet.

Angebote für Kinder

Kinderführungen auf Anfrage buchbar

Barrierefreiheit

nicht barrierefrei zugänglich

ÖPNV

U-Bahn: U7 (Haltestelle Südstern)
Bus: M41 (Haltestelle Körtestraße)

Weitere Informationen

Tickets im Vorverkauf, vor Ort ggf. nur Restkarten


Industriesalon Schöneweide

Historischer Arbeitsplatz © Andreas Muhs
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Die Zeiten, in denen tausende Arbeiter durch die Fabriktore strömten und die „Bullenbahn“ schwer beladene Güterwagen durch die Wilhelminenhofstraße zog, sind lange vorbei. Über hundert Jahre industrielle Entwicklung und das abrupte Aus für die Großbetriebe nach 1990 haben Schöneweide geprägt und Spuren hinterlassen. Große Teile der Industrieanlagen wurden unter Denkmalschutz gestellt – doch das rettete sie nicht in jedem Fall vor dem Abriss.
Eine Gruppe von „Kümmerern“ aus Nachbarn, Denkmalschützern und lokalen Unternehmen gründete 2009 den Industriesalon Schöneweide. Eine ehemalige Produktionshalle dient als Museum, Infopoint und Ausgangspunkt von Führungen für die Erkundung des Quartiers. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, für einen sensiblen und nachhaltigen Umgang mit dem
bedeutenden industriellen Erbe zu werben und den Standort damit langfristig zu stärken.

Kontakt

Reinbeckstraße 9 | 12459 Berlin
030/53 00 70 42

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 14:00 - 18:00 Uhr

Führung

Fr. 14:00 und So. 12:00 | Bitte Website beachten (Anmeldung erbeten)!

Eintritt

Spende erbeten | Führungen kostenpflichtig

Angebote für Kinder

Schul- und Ferienprogramme, Geburtstage, Rallyes

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

Tram 27, 60, 67 (Haltestelle Firlstraße) M17, 21, 27, 37 (Haltestelle Wilhelminenhofstr. / Edisonstr.)

Weitere Informationen

Englischsprachige Führungen, Radtouren und Stadtrallyes
auf Anfrage


Museum Kesselhaus Herzberge

Der Krankenhauskomplex mit dem Kesselhaus liegt im Herzen des Landschaftsparks Herzberge. © Museum Kesselhaus Herzberge
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Zwischen Gewerbebauten und Hauptverkehrsstraße ist der Landschaftspark Herzberge eine Oase in der Großstadt. Mitten darin stehen die roten Backsteinbauten des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge. Das Kesselhaus, in dem und 100 Jahre lang die notwendige Wärme – und anfangs auch der Strom – produziert wurde, lädt als technisches Denkmal, Museum und Veranstaltungsort zum Besuch ein. Der rasante Bevölkerungsanstieg sowie neue medizinische Erkenntnisse hatten Ende des 19. Jahrhunderts zu einem regelrechten Krankenhaus-Boom in Berlin und den Umlandgemeinden geführt. 1893 wurde das Krankenhaus als „Irren-Anstalt Herzberge“ der Stadt Berlin zu Lichtenberg eröffnet.
Das Museum gibt Einblick in die Krankenhausgeschichte und stellt den Architekten Hermann Blankenstein vor. Highlight der Technikausstellung sind die erhaltenen Heizkessel aus drei Generationen (1892, 1938, 1960), mit denen für den nötigen Dampf gesorgt wurde.

Kontakt

Herzbergstraße 79 | 10365 Berlin
030/54 72 24 24

Öffnungszeiten

Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr
an Feiertagen geschlossen

Führung

mit Anmeldung

Eintritt

2€ | Ermäßigungen

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

Tram: M8, 37 (Haltestelle Evangelisches
Krankenhaus KEH), 21 (Haltestelle Herzbergstraße/Siegfriedstraße)
Bus: 256 (Haltestelle Herzbergstraße/Siegfriedstraße)



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